Freizeitrückblicke

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Taizé-Freizeit findet 2020 nicht statt!

Intensiv haben wir die Entwicklung der Corona-Ereignisse beobachtet und uns die Frage gestellt, ob es richtig ist, die Taizé-Begegnung durchzuführen oder abzusagen.

Nun hat die französische Regierung uns die Entscheidung abgenommen:

Auf ihrer Internetseite schreibt die Kommunität:

"Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die französische Regierung am 8. März 2020 beschlossen, Zusammenkünfte von mehr als 1000 Personen in ganz Frankreich zu untersagen."

Da zu Ostern in der Regel zwischen 6.000 und 10.000 Personen Taizé besuchen und nicht davon ausgegangen werden kann, dass die Entscheidung der Regierung bis dahin zurückgenommen wird, werden wir unsere Tradition der Taizé-Fahrt in diesem Jahr zu unterbrechen.

Die Taizé-Freizeit findet 2020 nicht statt!

Im nächsten Jahr werden wir unsere Tradition fortsetzen - wir freuen uns schon jetzt auf die dann wieder möglichen Begegnungen.

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Das Sauerland ist cool... Rückblick Kinderfreizeit in Schmallenberg

Das Sauerland ist cool...

Es gibt hohe Berge, viele Fachwerkhäuser und eines davon ist der Brückenwirt in Schmallenberg. Dort waren wir vom 07.08.19 – 16.08.19 mit 23 Kindern und 6 Betreuern. Im Laufe der Woche kamen uns einige liebe Freunde besuchen, auf die wir uns vorher schon sehr gefreut hatten. Die zehn Tage waren so toll.

Wir waren im Wellenbad, in dem es die größten Wellen gab die wir je erlebt haben. Dann waren wir noch in einem Abenteuerland mit Wasserbereich und Kletterbereich. Das Erlebnisbad Sauerland hatte 2 coole Rutschen die wir gemeinsam mit allen gerutscht sind und in dem wir unglaublich viel toben konnten.

Das Tollste allerdings war der Panorama-Park in dem wir einen ganzen Tag verbringen durften. Von Streichelzoo über Trampolin bis hin zu einem Labyrinth gab es viel für uns zu entdecken.

Die Betreuer haben wirklich super gekocht und haben gut auf uns aufgepasst.

Eins steht sicher fest! Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!!!

Liana van Almsick, 11 Jahre

Life under construction - CVJM-Jugendfreizeit zurück aus Dänemark

Aufregung, Neugier und ein mulmiges Gefühl, das konnte man in den Gesichtern der 32 Jugendlichen lesen, als sie sich am 12.07.2019 zur Abfahrt nach Blokhus (Dänemark) trafen. In den nächsten zwei Wochen sollte diese Gruppe voller unterschiedlicher Menschen zu einer eingespielten Gemeinschaft zusammenwachsen. Die acht Teamer, welche die Gruppe begleiteten, legten sich ordentlich ins Zeug alle beschäftigt zu halten. Es gab vielseitige Aktionen wie einen Besuch im besten Freizeitpark Skandinaviens, den Feiertag-Tag, die Wanderung in den Nachbarort Løkken oder Capture the Flag auf dem 2 Hektar großen Gelände des Hauses. Auch Freizeit und Entspannung kamen bei täglichen Besuchen am Strand, Gesprächsrunden oder beim Singen im Chor nicht zu kurz. Die Jugendlichen hatten Spaß, rückten näher zueinander und lernten sich selbstständig zu organisieren, als an einem Tag alle Teamer „verschwunden“ waren und der Tag in den Händen der Teilnehmer lag. Die Abfahrt am 27.07.2019 wurde von allen mit gemischten Gefühlen erwartet. Eine tolle Zeit, bereichert mit neuen Freunden und Erlebnissen ging vorüber, doch alle sind dankbar für die gemeinsame Zeit und wollen die gesammelten Erfahrungen und neuen Freundschaften nicht missen.

Sarah Althoff

 

Nach der Freizeit ist vor der Freizeit - die Teilnehmer wählten gemeinsam das Freizeitziel 2020 - vom 27.06.-11.07.2020 geht es nach Ungarn!

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Reset - Pfingsten im Senneheim

Im Senneheim in Bielefeld wurde vom CVJM Münster vielen Jugendlichen, Erwachsenen und Familien (58 Personen) vom 7.-10. Juni 2019 eine Möglichkeit geboten, für ein paar Tage dem Alltag zu entkommen und „herunterzufahren“.

„Reset“ hieß das Motto des diesjährigen Freizeitgebots am Pfingsten.

Der „müde“ Martin, Robin „mit den riesen Füssen“, „irdische“ Inga, „transzendenter" Thomas, „jodelnde" Johanna, „hilfsbereite“ Hanna und alle anderen konnten in ihrer freien Zeit unterschiedliche Workshops wie Bibellesen, Nähen, Tischtennis spielen und vieles mehr nutzen.

Tägliche Andachten wurden in der Halle und unter dem freien Himmel mit kurzen Geschichten, Gesang, Musik und Gebeten gefeiert.

Die Geländespiele für die etwas Grösseren und die Schatzsuche für die ganz Kleinen sollten noch lange in den Kinderköpfen in Erinnerung bleiben. Die legendäre Kanufahrt an der Werre (von Herford nach Löhne) wurde von 29 abenteuerlustigen und sportbegeisterten Menschen als wunderschönes Ereignis erlebt.

Mit Kreide auf dem Pflaster malende Kinder, mit Farbe im Bastelraum malende Kinder, im Speisesaal mit der Nähmaschine nähende Kinder und Erwachsene, auf dem Gelände spielende Kinder und Jugendliche, Tischtennis spielende Kinder und Erwachsene, Gesellschaftsspiele spielende Jugendliche, das erschöpfte weinende Kind hier, Spaß habendes Gelächter da. Das gemeinsame Grillen, Stockbrot backen am Lagerfeuer mit der klimpernden Gitarrenmusik im Hintergrund, glückliche Kinder und noch glücklichere Eltern --> nichts hat gefehlt für das wahrhaftige Gefühl des Runterfahrens.

Kein Handy und auch kein Fernsehen war notwendig -->  alles wurde auf "RESET" Modus gesetzt und somit, auch wenn nur für ein paar Tage, das Paradies auf Erden erschaffen.

Vielen lieben DANK an:
Alle, die dieses Paradies auf Erden ermöglicht haben
Alle, die das leckere Essen zubereitet haben
Alle die von den Mücken gestochen waren
Alle, die das Zimmer zu stickig fanden
Alle, die bei der Kanufahrt nass wurden
Alle, die ……..
Alle, die nächstes Jahr wieder dabei sein möchten

Larissa Penner

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Taizé Ostern 2019

Endlich war es wieder soweit: Eine Woche Taizé

Diese Woche war mein 10. Mal mit dem CVJM in Taizé. Meine ersten Erfahrungen habe ich mit 18 Jahren gesammelt.
Auch dieses Jahr fuhren wir wieder mit einer sehr vielfältigen Gruppe von 18 Teenagern, jungen Erwachsenen und Erwachsenen mit 2 Bullis auf den Hügel von Taizé. Schon auf der Hinfahrt war die Vorfreude unendlich groß. Zusammen freuten wir uns auf eine großartige gemeinsame Zeit.

Nach zehn Stunden Fahrt kamen wir in einem sonnigen Taizé an und konnten uns endlich strecken. Während sich unsere Gruppenleitung um Essens-Tickets und Unterkünfte gekümmert hat, machten wir uns auf die Suche nach Jobs, mit denen wir die "Communauté de Taizé" in der kommenden Woche unterstützen konnten.

Hier und da traf man bereits Freunde wieder, die man in den letzten Jahren kennen gelernt hatte und verabredete sich für abends, um gemeinsam einen Kakao zu trinken.

Am Montag ging es dann mit den unterschiedlichen Jobs und Bibeleinführungen los. Abhängig davon, was man für einen Job hatte, ging es dann in die Küche, um beim Kochen zu helfen oder zur Unterstützung in die Kirche.

Während einer Bibeleinführung konnte man einem Bruder von Taizé lauschen, der uns verschiedene Bibelstellen näherbrachte. Danach traf man sich in kleinen Bibelgruppen, die aus ganz unterschiedlichen Nationalitäten zusammen gemischt waren, mit denen man sich den Rest der Woche immer wieder getroffen hat. So entstanden interessante und abwechslungsreiche Gespräche und man lernte neue Spiele kennen, welche der eigenen Gruppe mit sehr viel Spaß und Freude präsentiert wurden.

Drei Mal am Tag wurde zu einer Messe geläutet und alle kamen in die Kirche. Man setzte sich auf den Boden und fing an gemeinsam mit den Brüdern Lieder in allen Sprachen zu singen. Die Messe hier in Taizé gefällt mir aufgrund der verschiedenen Lieder besonders gut. Während jeder Messe gibt es eine etwas längere "Stille". Hier hatte man die Zeit für eigene Gebete und um zu Gott zu finden. Besonders schön war die große Oster-Lichtermesse am Sonntag, aber auch die Messen in der Woche davor geben einem Kraft für die nächste Zeit.

Nach tränenreichen Verabschiedungen von alten und neuen Freunden begann die Rückreise nach Münster. Während der Fahrt wurden Erlebnisse und Eindrücke erzählt und verarbeitet.

Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Fahrt, um erneut eine wundervolle Woche mit vielen Freunden und neuen Leuten genießen zu können.

Kim Quakernack

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Pfingsten 2018

Die Pfingstfreizeit.... Was ist das eigentlich genau für eine Freizeit?

Nun die Antwort ist ganz simpel! Sie ist für die ganz Kleinen unter uns und natürlich auch für die ganz Großen. Es sind zwar nur vier Tage, aber in diesen Tagen, wächst die Gemeinschaft unglaublich zusammen- das Alter ist da vollkommen egal.

Egal ob als Familie oder als Einzelperson, dort ist man immer gut aufgehoben und das Programm macht für jede Altersklasse was her. Wie die Schatzsuche für die ganz Kleinen, oder auch das Chaosspiel, für die Älteren oder das lange Reden am Lagerfeuer für die Großen.
Selbst bei Spielen ist egal wer dabei ist, Hauptsache man hat Spaß. Ob man nun Memory spielt oder abends mit der gemischten Gruppe Werwolf und neue Spielkarten kennenlernt. Man lernt von jedem etwas und lernt sogar andere Seiten von den Menschen kennen.

Natürlich war die Kanutour auch ein Hit, selbst für die mutigen Kinder die sich auf den Weg gemacht hatten, war es ein großes Abenteuer, mit einer Wasserschlacht. Und wer etwas weniger Abenteuer erleben wollte, konnte mit in den Tierpark und viele verschiedene Tiere kennen lernen. Und es gab natürlich auch eine entspannte kleine Runde am Haus, die einfach nur das gute Wetter genießen wollte.

Natürlich war es etwas wuselig, aber das war umso schöner, besonders der Satz: „Die Kinder frei laufen lassen..“ hat die Freizeit geprägt. Denn selbst die Jugendlichen haben sich um die jüngeren Teilnehmer gekümmert. Hatten immer ein Auge auf diese, um auch den Eltern ein kleine Auszeit zu gönnen.
Und das Singen war auch gar kein Problem, es waren Lieder für jederman dabei. Da hatten selbst die kleinen Spaß. Selbst das Freizeitthema „WertVoll“ wurde für die jüngeren zum Spaß und jeder hat sein eigenes kleines Schäfchen (zumindest die Kinder).

Alles in allem: die Pfingstfreizeit ist für jeden! Man kann sich entspannen, kann das lockere Programm genießen, welches auch mal kurzfristig geändert werden kann. Man kann sich auch auf seine Arbeit konzentrieren  (wenn man keine andere Wahl hat, hat aber natürlich auch nette Ablenkungen)  und kann das leckere Essen, die Gemeinschaft und die Gespräche genießen - ich habe es jedenfalls getan.

Kiri Eswararajah

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Kinderfreizeit Fürstenau 2018

In diesem Jahr ging es vom 8. August bis zum 17. August in das Freizeitheim Settrup nach Settrup/Fürstenau – das liegt ca. 40 km von Osnabrück entfernt im benachbarten Niedersachsen.

Insgesamt fuhren 20 Kinder im Alter von 7 Jahren bis 12 Jahren und 6 Betreuer im Alter von 20 Jahren bis 39 Jahren mit auf die Kinderfreizeit.

Geschichten aus Fürstenau:

Es begaben sich zum Achten des Monats August 20 Helden und 6 Riesen ins gar nicht so ferne Fürstenau.

Diese Reise traten sie gemeinsam an um etwas zu suchen, zu erfahren und am Ende zu finden. Gemeinschaft!

Sie kämpften miteinander um unlösbare Missionen doch zu lösen. Sie kämpften gegeneinander und mussten Dinge tun, die großen Mut und Überwindung benötigten. Sie waren gemeinsam auf der Suche nach mysteriösen Broschen, um ein verlorenes Schaf wieder zur Vernunft zu bringen.

Und fast täglich kämpften sie gegen die tosenden Fluten. Rutschten der Sonne entgegen, stellten sich den Wellen und tauchten nach Schätzen.
All das taten sie gemeinsam … Hand in Hand. Ein Team.

Am Ende der Reise feierten alle ein großes Hochzeitsfest. Die Liebe wurde gefeiert.

Und mit diesem glückseligen Gefühl kamen sie erschöpft nach Hause.

„Wir sind zusammen groß. Wir sind zusammen alt. Komm‘ lass n‘ bisschen noch zusammen bleiben. Heb die Flossen hoch und die Tassen auch. Wir feiern heute bis zum Morgengrauen.“ (Die Fantastischen 4)

Katja Duderstadt

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Jugendfreizeit - Toskana 2018

Sommer, Sonne, Strand und Meer. Bei strahlender Sonne, strahlenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern und lächelnden Teamern haben wir mit insgesamt 50 Personen zwei wundervolle Wochen in der Toskana verbracht. Untergekommen sind wir dabei in fest installierten Zelten, ausgestattet mit Luftmatratzen und freundlichen achtbeinigen Mitbewohnern, die für jede Spinnerei zu haben waren.

Unsere Reise führte uns jeden Tag zum Strand, auf Wanderungen nach Cecina und Donoratico, einen nahegelegenen Aqua Park und nach Pisa. Die Zeit im Camp verbrachten wir mit abwechslungsreichem Programm, darunter zwei Geburtstagsfeiern, ein Kinoabend, ein Gottesdienst im Grünen, eine selbstständig organisierte Abendshow, ein musikalischer Abend mit unserem Nachbarcamp und Workshops. Gelegentlich ergab sich auch freie Zeit, welche dann für Gesellschaftsspiele, Gemeinschaft, Volleyball, Yoga, Lesen und Entspannung im Schatten genutzt wurde.

Das Wetter hat uns während der gesamten Zeit nicht im Stich gelassen und ließ lediglich den ein oder anderen uneingecremten Teilnehmer ein wenig erröten. Nur an einem Tag ging die feuchte Abkühlung auch mal von den Wolken aus.

Wir hatten eine tolle ereignisreiche Zeit voller Abenteuer, Bekanntschaften, Freundschaften und Gemeinschaft.

Fabian Pegel

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Taizé Ostern 2018

Nun war es endlich wieder soweit, Ostern in Taizé!

Endlich, die Reise hatte begonnen, zu einem wundervollen Ort der Ruhe, Beständigkeit und Erholung -Communauté  de Taizé-.

Mein persönliches erstes Mal in Taizé war, als ich 15 Jahre alt war. Und nun bei meiner achten Reise durfte ich die Rolle der Gruppenleitung übernehmen.

Mit großer Begeisterung, viel Spaß und Unterstützung setzte ich mich an die Aufgaben, die vor der Fahrt nach Taizé erledigt werden mussten.

Auch dieses Jahr sind wir wieder mit einer sehr vielfältigen Gruppe von 18 Teenagern, jungen Erwachsenen und Erwachsenen mit 2 Bullis auf den Hügel von Taizé gefahren. Schon auf der Hinfahrt war die Vorfreude unendlich groß. Zusammen freuten wir uns auf eine großartige und gemeinsame Zeit.

Endlich angekommen waren wir sehr erschöpft, aber dennoch sehr glücklich!

Nachdem wir in unsere Unterkunft ziehen konnten und ich alle anderen Aufgaben ebenfalls erfolgreich erledigt hatte, ging es dann richtig los das Taizé-Feeling aufzusaugen...

Mir kam es nach einer sehr kurzen Weile so vor, als wäre ich nie wirklich weg gewesen. Viele bekannte Gesichter und auch Freunde, die man über die Jahre hinweg kennengelernt hat und jedes Jahr wieder sieht. Ein Gefühl der Heimat.

Glockenläuten.... die Abendmesse beginnt. Langsam füllt sich die Kirche und auch wir suchen uns alle einen Platz auf dem Boden.

Die wunderschönen gemeinsamen Gesänge und Gebete in vielen unterschiedlichen Sprachen kann man sich kaum vorstellen, wenn man nicht selber mal da gewesen ist. Mir persönlich gefällt es auch sehr, dass es in jeder Messe eine etwas längere Stille gibt. Um einfach für sich alleine zu beten und seine eigenen Gedanken sammeln zu können, den Alltagsstress hinter sich zu lassen und Zeit für sich und Gott zu haben.

Am Montag ging es dann los mit den unterschiedlichen Aufgaben bzw. Arbeiten und den Bibelgruppen. Nach einer kleinen interessanten Bibeleinführung mit einem Bruder von Taizé, um uns die Bibelstelle näher zu bringen, ging es dann in zufällig ausgewählte Bibel-Gruppen, die für die ganze Woche beständig waren. Durch die ganzen unterschiedlichen Nationalitäten wurden die Bibelgruppen-Gespräche sehr interessant und abwechslungsreich. Intensive Gespräche, Diskussionen, Überlegungen aber auch gemeinsame Spiele durften in jeder Bibelgruppe nicht fehlen.

Am Sonntagmorgen um 06:30 Uhr war die Oster-Lichtermesse in Taizé.

Eine der schönsten Messen in der ganzen Woche. In dieser Messe ist mir auch erst klar geworden, dass es schon sehr zeitnah nach Hause geht. Die Zeit in Taizé ist wie jedes Jahr, einfach viel zu schnell umgegangen. Alle anderen Teilnehmer und ich wären gerne noch länger dageblieben.

Auch wenn ich jetzt seit acht Jahren, jedes Jahr wieder nach Taizé fahre, freue ich mich wie ein kleines Kind auf die Reise. Jedes Jahr ist unterschiedlich und für mich ein Höhepunkt im Jahr.

An jedem einzelnen Tag hat man soviel erlebt, aber dennoch kommt mir diese eine Woche immer nur vor wie ein einzelner Tag.

Die Rückfahrt nach Hause gestaltete sich ruhig. Alle Eindrücke, die man in der Woche gesammelt hatte, wurden erzählt und verarbeitet.

Ich freue mich jetzt schon 2019 wieder dabei zu sein und eine neue wundervolle Woche mit vielen Freunden und neuen Leuten zu genießen.

Katia Quakernack

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Kinderfreizeit zurück aus Wilhelmshaven – oder:

Die wundersame Welt im Piratennest…

Ich könnte von zehn normalen Tagen berichten, voller Langeweile, Alltagstrott und wenig Zeit für Abenteuer und Spaß. Allerdings würde ich dann nicht von unsrer Kinderfreizeit in Wilhelmshaven 2017 schreiben.

19 Kinder und sieben Betreuer machten sich am Montag, den 14.08.2017, auf den Weg nach Wilhelmshaven ins Piratennest. Dort angekommen, empfing uns ein echter Wilhelmshavener Urtyp namens Roland, der Besitzer des „Piratennest“.  Dies war unser Domizil für die nächsten Tage und es sollte abenteuerlich werden. Schon im Piratennest gab es einiges zu bestaunen. Von überall grinsten uns Piraten entgegen und Schatzkarten aller Weltmeere waren auf Wände und Decken gezeichnet.

In den darauffolgenden Tagen begaben wir uns in viele weitere spannende Abenteuer. Wir suchten fast täglich Werwölfe und die Betreuer mussten sich den Teilnehmern geschlagen geben. Wir durften in U-Boote und Marineschiffe eindringen, sie entern und waren fast schon auf dem Weg in fremde Gewässer. Wir empfingen Gäste auf Piratenart und bestaunten die Schönheit der Meeresbewohner.

Das Schönste aber war, dass wir Freunde fanden und Spaß miteinander hatten, tanzten und lachten und nach 10 erlebnisreichen Tagen alle glücklich wieder in Münster ankamen.

Danke an alle für die tollen Tage mit Euch!

Katja Duderstadt

Jugendfreizeit - zurück aus Schweden

Am 25.07.2017 sammelten sich alle Freizeitteilnehmer_innen und Leiter_innen spätabends vor dem Ostbad um nach Schweden zu reisen. Bereits die Fahrt war extrem ereignisreich; so gab es den Versuch auf der Fähre eine Hängematte aufzuhängen (erfolgreich) oder den, eine Jacke als Drachen steigen zu lassen (eher nicht erfolgreich).

In Schweden angekommen, trafen wir auf unsere „Vormieter“, mit denen wir gemeinsam sangen und spielten, bevor sie sich auf den Heimweg machten. Wir bezogen unsere Zimmer und mussten anschließend unser Mittagessen durch das Erledigen verschiedener Aufgabe von den Teamern erobern. Während die Suppe kochte, wurde zum ersten Mal im See gebadet, der sich als sehr trüb und schlammig erwies.

Am Nachmittag wurde uns das Prinzip der Workshoparbeit erklärt: In der ersten Woche wurden tagsüber verschiedene Workshops angeboten, die jeden Abend gemeinsam eine Show gestalteten. Mit diesem Konzept wurde dann auch gleich mit der Arbeit begonnen und nur wenige Stunden und ein Abendessen später stand die „Early night show“ auf der Bühne.

Jeden Morgen gab es vor dem Frühstück die Möglichkeit zum Frühschwimmen oder zu einer Morgenandacht, dann begann das gemeinsame Programm mit einem Spiel als Icebreaker und der Bibelarbeit, in der wir Stück für Stück die Josephs Geschichte erarbeiteten. Im Anschluss teilten sich die Teilnehmer selbstständig den verschiedenen Workshops zu. Angeboten wurden Moderation, Medien, Musik, kreatives Gestalten und Kleinkunst, die jeweils von einem Teamer betreut wurden. Diese traten von der Leiter- jedoch immer mehr in die Begleiterrolle über.

Auch am Nachmittag gab es neben weiteren Spielen und einem Input zu einem Lebensthema Zeit in den Workshops. Nach der allabendlichen Late-night-show gab es eine Andacht und die Gelegenheit zum Reden, Karten spielen oder früher Schlafen gehen. Parallel zu diesem Programm wuchsen wir auch als Gruppe zusammen, lernten neue Leute kennen und vertieften ältere Bekannt- und Freundschaften. Nach einer Woche, die komplett ausgefüllt war und trotzdem zu kurz schien, war die Hälfte der Zeit auch schon vorbei.

Am nächsten Tag packten wir unsere Rucksäcke und wanderten los. Allerdings sind die Wassergräben im schwedischen Wald komplett unvorhersehbar, was zu Brücken und Gelächter führte. Nach zwei Stunden erreichten wir einen geeigneten Lagerplatz, an dem wir ein Feuer anzündeten und die mit dem Bulli gelieferten Zelte aufbauten. Leider fing es im Laufe des Abends an zu regen, wodurch es am Lagerfeuer nicht ganz so gemütlich war wie möglich. Am nächsten Tag zogen wir weiter auf einen Hügel, von dem das Haus gut zu erreichen war, was sich als praktisch erwies, als es am nächsten Tag erneut zu regnen und sogar zu gewittern begann. Wir mussten uns ins Haus zurückziehen und setzten unser Programm drinnen fort. Da der Himmel etwas aufklarte, konnte am nächsten Tag auch „Capture the flag“ gespielt werden und Angebote wie Wandern und Kanufahren stattfinden. Am letzten vollen Tag fand das große Lagerbankett mit Köttbullar und Kartoffelbrei statt. Anschließend gab es noch Gespräche und Gesang am Lagerfeuer. Es kam zu einer großen Liebeserklärung an die ganze Gruppe, die jeden berührte und eine Zeit des Dankes aneinander, der Umarmungen und auch einiger Tränen hervorrief.

Aus vielen kleinen ist auf dieser Freizeit eine große Gruppe geworden, die sich nur ungern trennt und sich hoffentlich beim CVJM oder anderswo immer wiederfindet. Um mit unserem allgemeinen Schlachtruf zu enden: Ahu!

Clara Hansberger, Freizeitteilnehmerin

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Pfingst-Freizeit 2017 - Ein Reisebericht

Am Freitag, dem 02.06.2017, trudelten nach und nach mit netten Familien, jungen Erwachsenen und Teens befüllte Autos aus Münster am Senneheim in Bielefeld ein.

Noch bevor wir eintreten konnten, wurde uns bei Getränken und Kuchen eröffnet, mit wem wir uns das Zimmer für die nächsten vier Tage teilen dürfen. Nach dem allgemeinem Auspacken und leckerem Abendessen lernten wir uns bei Kreisspielen kennen. Zum Abschluss des Tages gab uns Martin dann noch eine Andacht zum Thema „Du siehst mich“ mit auf den Weg, bevor der Tag in einem offenen Abend mündete.

Der darauffolgende Samstag wurde mit einem Brunch eingeleitet. Am späteren Vormittag irrten wir durch die umliegenden Wälder und suchten in einer Schnitzeljagd, die von Martin zum Teil zu gut versteckten Rätsel. Der Nachmittag wurde entweder zur Vorbereitung auf den Poetry-Abend genutzt oder einfach um sich zu entspannen. Am späten Nachmittag wurden dann noch in Workshops der Pfingstgottesdienst und das Abendbrot vorbereitet. Abends gab es nach der Andacht den von vielen erwarteten Poetry-Abend am Lagerfeuer. Dieser klang mit Impronummern über den „Generalfeldsekretär des CVJM Münster“ oder „Dem erhabenen Bücherkönig“ und dem Barden selbst aus, welche ich hier aus Anonymitätsgründen nicht beim Namen nennen möchte.

Sonntagvormittag feierten wir einen schönen Pfingstgottesdienst, dessen Deko zu Teilen durch die  mit angereisten Babys ergänzt wurde, da die Predigt von Kindern handelte. Es folgte die traditionelle Kanutour, an deren Ende wir Martin glaubhaft machen konnten, dass die Tour noch um 10 km erweitert werden muss, da die ursprünglich geplante Anlegestelle von einem Tor blockiert wurde. (Allen anderen Anwesenden war natürlich der Code des am Tor angebrachten Zahlenschlosses bekannt.) Den Abschluss des Tages bildete dann der Film „Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“.

Montag gab es zum Freizeit-Abschluss noch ein amtliches Juggertunier, eine Abschlussandacht und ein gemeinsames Aufräumen.

Felix Weyand (FSJler des Jahres 2019 ?)

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Ostern Taizé 2017

Taizé-Erfahrungsbericht 2017 von Philipp Engels (21 Jahre)

Als ich aus dem Bulli aussteige und meine Füße den Boden berühren, wirbelt Staub auf und kleine Steinchen stoßen aneinander. Ich schaue in die Sonne und verdecke mit einer Hand mein Gesicht, um meine Augen an das grelle Licht zu gewöhnen. Aus der Ferne vernehme ich leise Gitarrenmusik und das Singen der anwesenden Jugendlichen - wobei in Taizé der Begriff „Jugendliche“ doch recht locker ausgelegt wird; üblicherweise sieze ich 29jährige im Alltag. Aber in Taizé ist das Leben ohnehin lockerer und einfacher als in Deutschland.

Nachdem Sabrina uns einen überdachten Schlafplatz organisiert hat und ich erkennen muss, dass ich mal wieder vollkommen umsonst mit meinem Zelt angereist bin, kann die Woche nun auch offiziell beginnen. Wir beziehen unsere Baracken und machen uns bei strahlendem Sonnenschein mit unsere Decken auf einer nahe gelegenen Wiese gemütlich.

Gegen Abend macht uns die sinkende, aber immer noch angenehm warme, Sonne darauf aufmerksam, dass es bald Abendessen geben wird, etwas, dass wir nach einem langen Tag und einer noch längeren Nacht in den Bullis gut gebrauchen können. Mit den Tellern und Schüsseln, die sich auf einem kleinen Tablett befinden, machen wir uns auf zu ein paar im Schatten stehenden Bänken, um uns dort unsere verdiente Stärkung zuzuführen.

Einige Zeit später ertönt auf einmal Glockengeläut; es ist Zeit für das Abendgebet. Mit einer Messe voller Gesang und einer zwischenzeitlichen Stillephase werden wir auch von den Brüdern der Communauté willkommen geheißen. Nach dem Abendgebet und einem kurzen Rundgang über den abendlichen Versammlungsort, legen wir uns in unsere Betten und versuchen den Schlafmangel der letzten Nacht aufzuholen.

Am nächsten Morgen werden wir von Glockengeläut geweckt, die Morgenmesse steht an. Wir suchen uns einen Platz auf dem Boden der Kirche, wo wir schnell von vielen anderen Menschen umringt werden. Durch die vielen Gesänge während des Gottesdienstes wachen wir ein wenig mehr auf, als dies zunächst der Fall war und bekommen auch mehr Hunger. In der Schlange an der Essensausgabe hören wir überall das Wort „Schokolade“, einige von uns wissen bereits, was gemeint ist. Je weiter wir im Gedränge immer weiter nach vorne geschoben werden, desto mehr erkennen auch die „Neuen“ den Grund für das Gemurmel. Vorne angekommen, werden uns Brötchen, Tee und Schokoladenstücke angereicht und wir versammeln uns zum Essen erneut an einer Bank. Stück für Stück verkleinert sich unsere Gruppe dann auch wieder, die Mitarbeit steht an und einige von uns müssen zeitig los.

Nach einem, für manche von uns, anstrengenden aber für alle auch immer wieder lustigen Vormittag treffen wir uns in der Kirche zum Mittagsgebet wieder, auch dieses wird mit Glockengeläut begonnen. Erneut stellen wir uns danach in der Essensschlange an und bekommen etwas Warmes in die Hand gedrückt. Mit vollen Bäuchen geht es danach zu einer kleinen Mittagspause zurück zu unserer Wiese, es wird gelesen und musiziert.

Ausgeruht geht es am Nachmittag zur Bibeleinführung, welche je nach Kleingruppe sehr unterschiedlich ausfallen kann, von intensiven Diskussionen über ethische und gesellschaftliche Themen bis hin zu ebenso intensivem Spielen ist alles dabei. Am späten Nachmittag gibt es dann Tee mit einem kleinen Snack und wir finden als Gruppe wieder zusammen. Mal wieder geht es auf zur Wiese, das gute Wetter muss schließlich ausgenutzt werden und ausreichend ermattet für eine kleine Pause ist man fast immer. Gegen Abend gibt es dann wieder etwas zu Essen und im Anschluss einen erneuten Gottesdienst.

Als ich spät am Abend in die Flammen des Osterfeuers schaue, frage ich mich, wo die Zeit geblieben ist, die wir in Taizé verbracht haben. Wie immer ging sie viel zu schnell vorbei, um sich mit all den Menschen, die man kennengelernt hat, ausreichend zu unterhalten und die Ruhe und Abgeschiedenheit des Ortes zu genießen. Nachdem am nächsten Morgen alles in den Bullis verstaut ist und wir uns auf dem Heimweg befinden, überkommt uns alle ein etwas mulmiges Gefühl, wir wären alle gerne länger geblieben.