Freizeit Rückblick Schweden 2026

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Bei der Jugendfreizeit 2026 verschlug es 36 Personen nach Hallaskog in Schweden. Dort erwarteten sie zwei gemütliche Häuschen direkt am See – mit eigenem Steg, Volleyballfeld, großen Wiesen, angrenzendem Wald und einer hölzernen Terrasse am Wasser.

Nach dem Ankunfts- und Kennenlerntag begann das Freizeitprogramm gleich feierlich: Justus hatte Geburtstag. Ihm zuliebe wurde der See mit bunten Ballons dekoriert. Als sich herumsprach, dass sich an den Ballons Fragmente des QR-Codes mit dem Wlan-Passwort befanden, bildete sich schnell ein großer Expeditionstrupp, der die Ballons wieder aus dem See fischte.

Am Fantasytag versuchten alle, die Magie des Ortes zu spüren. Dafür wurde auf moderne Technik verzichtet. Zum Kochen musste deshalb ein Drache aus seinem hundertjährigen Schlaf erweckt werden, damit er die Feuerstelle entzünden konnte. Dafür wurden Tränke und Schlüssel benötigt, die in Kleingruppen bei der Wasser-, Erd- und Luftnation erspielt werden mussten. Alle Gruppen waren erfolgreich, sodass es ein Festmahl und einen Besuch der Prinzessin gab. Leider stellte sich der Drache schließlich doch als böse heraus und entführte sie. In einem epischen Kampf konnte er jedoch besiegt und wieder in seinem Verlies eingesperrt werden.

Beim Bergfest wurde die Halbzeit der Freizeit gefeiert. Viele waren überrascht, wie schnell die ersten Tage vergangen waren. Zur Feier des Tages planten die Jugendlichen eigenständig einen festlichen Showabend mit schicker Kleidung und typisch schwedischem Essen. Es gab Tanz, Theater, Moderation, Livemusik, ein Musikvideo und verschiedene Mitmachaktionen in den Pausen, darunter ein Wahrsagezelt und eine Fotostation.

Beim Wandertag wurde die nähere Umgebung erkundet. Ziel der Route war ein fünf Kilometer entfernter Badesee mit angrenzendem Café und etwas mehr Zivilisation. Im Anschluss an die Wanderung durften die Jugendlichen entscheiden, ob sie im Haus übernachten oder noch einmal mit Kanus auf die andere Seite des Sees fahren und dort an einer Outdoor-Übernachtung teilnehmen wollten – mit Hängematten, Lagerfeuer und Musik. Am nächsten Tag wurde lange ausgeschlafen und ein Wellnessprogramm angeboten.

Der Gottesdienst knüpfte an die Bibelarbeit an, in der es um Gewinner und Verlierer in verschiedenen Geschichten der Bibel ging. Diesmal wurde die Geschichte vom verlorenen Sohn aufgegriffen. Die Theatergruppe präsentierte davon eine moderne Adaption, für welche sie gemeinsam mit dem Dekoteam den Raum in einen Bahnhof mit Wäscheleinen verwandelte. Passend dazu organisierte das Aktionsteam eine Abwandlung des Spiels „Ich fahre Zug“. Musikalisch begleitet wurde der Abend von einer Band sowie einem A-cappella-Chor, der den Song „Ein Engel“ von den Wise Guys sang.

Wenn das Wetter mal schlecht war, wurden die Gemeinschaftsräume gemütlich gemacht, wo Brettspiele, Werwölfe, Indoor Challenges, Videospiele oder Filme die Jugendlichen erwarteten.
Das überwiegend gute Wetter wurde viel für Sport genutzt, unter anderem für Jugger, Capture the Flag im Wald, Chaos-Spiel mit Foto-Challenge, Lasertag oder eine Klebebandolympiade. Ergänzend gab es außerdem freiwillige Morgenangebote wie Frühschwimmen, Morgen-Yoga, Mini-Besinni oder „Frühshoppen“, was hier eine morgendliche Fahrt zum Supermarkt bedeutete.

Die Jugendlichen haben das vielfältige Programm nicht nur konsumiert, sie konnten es auch aktiv mitbestimmten. In täglichen CheckUp-Kleingruppen holte das Team sich Feedback ein und überarbeitete damit das geplante Programm. Bei den Allgemeinwohl-Workshops konnte täglich gewählt werden, was man gerade für das Allgemeinwohl tun möchte. Dazu gehörten Putzen, Aufräumen, Kochen, Feuerholz sammeln und an manchen Tagen auch das Gestalten des Freizeit-Motivs. Das wurde noch vor Ort auf ein Sieb belichtet, sodass während der Freizeit das frische Motiv direkt auf selbst mitgebrachte T-Shirts, Pullover und Beutel gedruckt werden konnte. So blieben an diese ereignisreichen zwei Wochen nicht nur schöne Erinnerungen, sondern auch ein persönliches Andenken.

von Fabian Pegel