Münsteraner Wochen gegen Rassismus – Tag der Offenen Tür in den Familienhäusern für Flüchtlinge

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Münsteraner Wochen gegen Rassismus – Tag der Offenen Tür in den Familienhäusern für Flüchtlinge

Am 14. März haben wir in den Familienhäusern für Flüchtlinge des CVJM Münster von 15 bis 19 Uhr unsere Türen geöffnet. Geplant war diese Aktion im Rahmen der „Münsteraner Wochen gegen Rassismus“ vom 11. bis 24. März 2019.

Gemeinsam mit den Familien haben wir uns schon vorher viele Gedanken gemacht, wie diese Stunden schön gestaltet werden können. Einladungen wurden verteilt, um das Haus herum wurde sauber gemacht und Ballons wurden aufgehängt.

Es wurde eingekauft, gekocht und gebacken – das Essen war sehr lecker!
Es war gar nicht so einfach zu planen, wussten wir doch im Vorfeld nicht, wie viele Menschen sich zu uns auf den Weg machen würden...

Begrüßen konnten wir neben einigen ehrenamtlich Mitarbeitenden unseren Bezirkspolizisten Herrn Schneider, Herrn Kortemeyer als Kollegen aus dem Sozialdienst für Flüchtlinge, aber auch Frau Arnkens-Homann und Herrn Lembeck aus dem Sozialamt sowie Herrn Geusendam-Wode und Frau Westermann-Schulze aus der Bezirksvertretung Hiltrup.

Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft haben Hausführungen angeboten und konnten Interessierten zeigen, wie es in einer Flüchtlingseinrichtung aussehen kann.

Für die Familien war es eine gute Sache, sich gemeinsam Gedanken zu machen und Besucherinnen und Besuchern in ihre Lebensbereiche mit hineinzunehmen.

Die Kinder haben sich gerne fantasievoll schminken lassen, um sich dann von Professor Spagetti verzaubern zu lassen. Er zog nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen in seinen Bann und erfreute alle mit einer Aufführung! Dicht gedrängt im Gruppenraum der Familienhäuser schauten ihm Kleine und Große mit runden Augen zu.

Ergänzt wurde der Nachmittag durch eine Ausstellung von Refugio Münster (Psychosoziale Flüchtlingshilfe), die einen Einblick gab in die Sichtweise junger (unbegleiteter minderjähriger) Flüchtlinge und wie sie unsere Stadt Münster sehen.

Melanie Decher