Girl´s Day und Boy´s Day an der Friedensreich-Hundertwasser-Schule

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Girl´s Day und Boy´s Day an der Friedensreich-Hundertwasser-Schule

Am 26.04.2018 war es wieder soweit: Der Girls- and Boysday an der Friedensreich-Hundertwasser-Schule Roxel in Kooperation mit dem CVJM Münster (Christlicher Verein junger Menschen) startete in die nächste Runde. Beteiligt waren die 5. Klassen der Sekundarschule, die klassenweise nach Mädchen und Jungen aufgeteilt wurden. Ziel des Girls- and Boysdays ist es, Mädchen in sogenannte typische „Männerberufe“ und umgekehrt die Jungen in „Frauenberufe“ hineinschnuppern zu lassen. Mädchen wird bei diesem Mädchen-Zukunftstag die Möglichkeit geboten, ihre Interessen und Talente in handwerklichen oder naturwissenschaftlichen Berufen zu entdecken. Auch Jungen entscheiden sich bei der Berufswahl oft für traditionelle Männerberufe wie zum Beispiel Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker. Natürlich sind das interessante Berufe, aber es gibt noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte gesucht werden und sehr erwünscht sind. Daher bietet der Jungen-Zukunftstag die Möglichkeit, die nicht typisch männlichen Berufsfelder zu entdecken. An der Friedensreich-Hundertwasser-Schule Roxel gab es speziell für die Mädchen ein Angebot im technischen Bereich und die Jungen hatten die Möglichkeit, sich selbst als Designer zu probieren. In einem Parcours mit den Schwerpunkten Handwerk, Informatik, Naturwissenschaften und Technik konnten die Mädchen sich in vermeintlich Männer dominierende Arbeitsfelder ausprobieren. In den einzelnen Stationen erhielten die Mädchen Einblicke in den technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen und erprobten ihre praktischen Fähigkeiten. Besonderes High-Light war für viele das Tetra Pack- Portemonnaie. Dort konnten die Mädchen bei der Umgestaltung eines Tetra Paks zum Portemonnaie ihr Handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Die Jungen hatten beim Boysday das Thema „Modedesign abgefahren“. Hierfür fertigten sie mit Hilfe von Fahrrädern und Farbe selbst gestaltete T-Shirts an. Zunächst wurde ein Quadrat aus einer Mülltüte herausgeschnitten und mit Klebeband auf dem jeweiligen Shirt befestigt. Dann nahm sich jeder Junge abwechselnd ein Fahrrad, tauchte den Reifen in Textilfarbe und gestaltete so sein eigenes Shirt. Mit dem Bügeleisen und Motiven aus Bügelfolie bekamen die T-Shirts so einen ganz individuellen Look. Tobias Niemann