Freizeitrückblicke

Kinderfreizeit zurück aus Wilhelmshaven – oder:

Bild 1
Die wundersame Welt im Piratennest… Ich könnte von zehn normalen Tagen berichten, voller Langeweile, Alltagstrott und wenig Zeit für Abenteuer und Spaß. Allerdings würde ich dann nicht von unsrer Kinderfreizeit in Wilhelmshaven 2017 schreiben. 19 Kinder und ...

Jugendfreizeit - zurück aus Schweden

Bild 1
Am 25.07.2017 sammelten sich alle Freizeitteilnehmer_innen und Leiter_innen spätabends vor dem Ostbad um nach Schweden zu reisen. Bereits die Fahrt war extrem ereignisreich; so gab es den Versuch auf der Fähre eine Hängematte aufzuhängen (erfolgreich) oder den, eine Jacke als ...

Pfingst-Freizeit 2017 - Ein Reisebericht

Bild 1
Am Freitag, dem 02.06. 2017, trudelten nach und nach mit netten Familien, jungen Erwachsenen und Teens befüllte Autos aus Münster am Senneheim in Bielefeld ein. Noch bevor wir eintreten konnten, wurde uns bei Getränken und Kuchen eröffnet, mit wem wir uns das Zimmer ...

Ostern Taizé 2017

Bild 1
Taizé-Erfahrungsbericht 2017 von Philipp Engels (21 Jahre) Als ich aus dem Bulli aussteige und meine Füße den Boden berühren, wirbelt Staub auf und kleine Steinchen stoßen aneinander. Ich schaue in die Sonne und verdecke mit einer Hand mein Gesicht, um meine ...

Bericht der Kinderfreizeit 2016 in Versmold

Bild 1 Bild 3

29 von 80 Millionen machten sich vom 1.8. – 10.8.2016 auf den Weg, um den Schulbauernhof Künnemann in Versmold zu entdecken!

Alle Winkel des Bauernhofes wurden erkundet - bis zur hintersten Ecke des Kuhstalls. Schon bald kannten wir jede Kuh, jede Katze, Emma den Hofhund und eine Menge Fliegen, Mücken und Bremsen.

Dabei haben wir eine Menge schöner Dinge erlebt:
Wir haben Feen besänftigt, Wanderungen gemeinsam überstanden, Kühe gefüttert, mit Katzen gekuschelt und gespielt, die Mitarbeiter nicht besiegt, alles unordentlich und wieder ordentlich gemacht, Geschichten gehört und erzählt, einen Schwimmbach erobert, einen Tag im Hallenbad verbracht, einen Kettcar-Führerschein gemacht, gefeiert, getanzt, gesungen, gebetet, unglaublich lecker gegessen, einen Krieg gegen eine Maus verloren, T-Shirts gebatikt, Briefe geschrieben, Freunde gefunden, Kooperationsspiele mit Tobias gespielt, im Hochseilgarten die Baumwipfel erobert, im Casino nicht das Taschengeld verspielt und und und.

Es waren 10 ereignisreiche Tage auf dem Schulbauernhof Künnemann!

Wenn wir uns begegnen, dann leuchten wir auf wie Kometen - 29 von 80 Millionen!

Katja Duderstadt
Leitung der Kinderfreizeit

Bericht der Jugendfreizeit in Frankreich 2016

Bild 1 Bild 3

Bei starkem Regen kamen wir nach einer nächtlichen Busfahrt auf dem Campingplatz in Frankreich an. In den nächsten Tagen wurde das Wetter zum Glück viel besser. Bei der Ralley wurden wir nicht nur durch die schöne Altstadt von Salavas geführt, sondern auch vor lustige, zum Teil verwirrende, Aufgaben gestellt.  Noch am selben Abend bekamen wir die Möglichkeit das Feuerwerk zu Ehren des französischen Nationalfeiertags mitanzusehen. Ursprünglich sollte die Wanderung zur Burg von Salavas führen, jedoch landeten wir letztendlich an einem wunderschönen Strand neben einer alten Mühle, den wir noch sehr oft besucht haben.

Beim Spiel „ Schlag den Mitarbeiter“ zeigten alle viel Begeisterung und Kampfgeist, natürlich gewannen die Teilnehmer. :-) Am Wochenende stand das erste große Highlight an: die Canyoning Tour. Früh morgens um sechs Uhr wurden wir aus den Betten gerissen, um zusammen zu frühstücken. Ein paar Stunden später wurden wir mit Neoprenanzügen, Helmen, Wasserschuhen und Socken, sowie Rückenschützern ausgestattet. Das Abenteuer begann gleich mit einem Sprung von einem  Vier Meter hohen Felsen ins eiskalte Flusswasser. Es folgten weitere Sprünge, der Rutsch auf einem Wasserfall und das Klettern durch enge Felsspalten. Oft war es für Einige eine sehr große Überwindung, jedoch blieb der Spaß dabei nicht aus.

Gleich darauf folgte das nächste große Abenteuer. Die zweitägige Kanutour führte viele an ihre Grenzen und trotzdem blieb sie bei allen in sehr guter Erinnerung. Bei Sonnenschein fuhren wir in Zweierkanus den Fluss entlang und mussten reißende Stromschnellen überwinden, wobei einigen der Fall ins Wasser nicht erspart blieb. Beim berühmten Strand von Pont d´Arc machten wir unsere erste Pause. Wir durften sogar aus einem Loch in der Felswand in sechs Meter Höhe ins Wasser springen. Nach gefühlten sechs Stunden Fahrt kamen wir müde und erschöpft an einem Bivouacplatz an. Dort wurden wir mit Grillen zum Abend belohnt und schliefen nachts auf einer Plastikplane unter freiem Sternenhimmel.  Um fünf Uhr morgens wurden wir von einem Wildschwein heimgesucht, welches  sich an den Bananen aus Tims Rucksack bediente und ein wenig für Aufruhr sorgte. Aufgrund der berüchtigten Botoxmücke wachten einige am nächsten Morgen  mit einer riesigen  Lippe oder angeschwollenen  Augen auf.

Danach ging es auch schnell wieder weiter aufs Wasser. Die Natur war atemberaubend schön und auch das Wetter spielte sehr gut mit. Wir machten an verlassenen Orten Halt um uns im kühlen Wasser zu erfrischen und uns zur Abwechslung mal wieder ein Baguette zu gönnen. Am Mittwoch stand die Fahrt nach Avignon an. In kleinen Gruppen konnten wir durch die Gassen laufen und der Ein oder Andere kaufte sogar ein paar Mitbringsel ein. Das meiste Geld wurde jedoch mit Abstand für Süßigkeiten, wie den berühmten „Carambar“, ausgegeben.

Die Fahrt neigte sich trauriger weise dem Ende zu, aber etwas sehr Schönes stand noch bevor: die Open Stage. Tagsüber wurden in Workshops die Vorstellungen für den anstehenden Abend vorbereitet.  Das Bühnenprogramm war sehr vielfältig. Es bestand aus Poetry-Slams, einer lustigen Herzblattshow, einem Tanzauftritt, Improtheater, sowie Musikbeiträgen und einer süßen Hundeshow mit Nino. Alle hatten viel Spaß und es wurde sehr viel gelacht.

Abschließend muss man sagen, dass es eine wunderschöne Zeit mit vielen tollen Momenten war. Nach und nach ist die Gruppe immer mehr zusammengewachsen und es haben sich viele neue Freundschaften gebildet.

Von Sara Sofie Schat, 14 Jahre

Bericht der Pfingstfreizeit 2016

Bild 1 Bild 3

Bielefeld – Ein Event mit 4 Gängen

1. Amuse-Gueule (Gruß aus der Küche)

Süße Verführung „Kaffee und mehr“ - Aromen der Welt - Kennenlernbüffet Begleitprogramm: Es ist immer wieder schön, Altbekanntes neu zu entdecken und sich auf Neues einzulassen. Nicht nur Aromen sondern auch Menschen und Orte laden dazu ein. Besonders hilfreich sind hier Kennenlernspiele, die auf einen Außenstehenden wirken, als wäre der kollektive Wahnsinn ausgebrochen – der perfekte Beginn eines tollen Wochenendes.

2. Hauptgang (die Vorspeise musste wegen des Wetters entfallen)

Frühstücksbuffet „Kalorien gegen Kälte“ – Beweglicher Snack - Kuchen – Grillbuffet „Heino trifft Pavarotti“
Begleitprogramm: Um den nötigen Appetit zu erlangen, ist nichts besser als Bewegung. Noch besser ist Bewegung an frischer Luft. Am besten ist Bewegung an frischer, kalter Luft. Die Teilnehmer der Kanutour hatten das Glück, dass alle Bedingungen erfüllt wurden. Als besondere Dreingabe gab es dann noch Gegenwind. Die perfekte Verbindung von Menschen und Boot sorgte aber dafür, dass alles mit Humor getragen wurde. Für alle, die nicht an der Kanutour teilnahmen, gab es ein vielfältiges Alternativprogramm: Tierpark, Schwimmbad, Kochevent oder schlichtes Nichtstun. Gestärkt vom Grillbuffet konnte, wer wollte, den ESC genießen. Bald wollte aber keiner mehr, selbst der Beamer konnte das Elend nicht mehr aushalten und verweigerte den Dienst. Dann doch lieber Werwölfe durch die Nacht begleiten.

3. Zwischengericht

Frühstücks-Brunch „Rundum glücklich“ – natürlich Kuchen – Nudeln mit Bolognese „Martins special“ und Pesto fantastico
Begleitprogramm: Energie aus Essen will in Aktion umgesetzt werden, darum versammelte sich eine unerschrockene Gruppe, um im unwegsamen Gebiet eine Flagge zu erobern und ins heimische Feld zu holen. Im ganzen Grün war die jeweilige Flagge jedoch unauffindbar. Es war schon schwer genug, den Gegner zu entdecken. Auch in diesem Jahr hieß daher das Ergebnis unentschieden. Für weniger Wagemutige bot Bielefeld die altbekannten oder neu zu entdeckenden Attraktionen. Der ruhigere Part des Tages wurde von den Vorbereitungen für den Gottesdienst in Anspruch genommen. Das Thema Vergebung wurde auf vielfältige Weise umgesetzt und schnell war klar: „Bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Bibel oder fragen Sie Ihren Pastor.“ Die Freude an der Musik aus dem Gottesdienst wurde direkt weitergetragen und der spontan gegründete Chor nahm sich alles vor, was www.liedtexte.de so hergab (gut, dass die Nachbarn weiter weg wohnen).

4. Nachspeise

Frühstücksbuffet „Last but not least“ – Suppentraum vegetarisch und auch nicht
Begleitprogramm: Ein kulinarisches Highlight näherte sich leider dem Ende. Wir haben alle Gänge genossen. Der letzte Punkt auf der Liste war der pädagogischen Ansatz, darum durften sich die Jungs mit Riesenwattestäbchen (oder so etwas ähnliches) jagen und jegliche Regelverfehlung ausgiebig diskutieren (die Mädchen durften auch, zogen es aber vor dem Kampfgetümmel fernzubleiben). Allmählich wurde klar, auch die schönste Zeit ist mal vorbei. Nach gemeinsamen Großreinemachen mussten wir uns voneinander verabschieden, mit einer Träne im Auge und einem Lachen im Gesicht, denn im nächsten Jahr zu Pfingsten…….

Mechtild Hegemann, Teilnehmerin

Ostern Taizé 2016

Bild 1 Bild 3

Der Freizeitbericht der Taizéfreizeit als Poetryslamtext von Elias Bongartz:

Was ist eigentlich Taizé?
Ein Ort an dem ich feiern geh‘?
Meine Antwort ist „nein“ und „ja“
Denn es ist keine normale Feier

Es ist ein Ort
Erstmal kurz erklärt
Mit einem Wort-
Zuhause

Ankommen und ausruhen
Ohne, dass sich jemand beschwert
Oder etwas von einem verlangt
Einfach mal etwas anderes tun

Auf jeden Fall ganz anders
Als das „normale“ Leben
Kann Taizé neue Kraft dafür geben
Doch es ist auch ein Teil davon

Für die Einen ist es eine Glaubenstrage
Doch für die Anderen eine Glaubensfrage
Für jeden bringt es etwas anderes zu Tage
Deshalb ist das, was ich sage,
Nur ein kleines Stück von Taizé

Morgens nachdem ich aufsteh
Geht’s erstmal ins Bad
Und dann zum Morgengebet
Klingt erstmal etwas hart, oder?

Da hab ich erstmal Zeit zum Nachdenken
Und der Ein oder Andere wird wohl
Schon ans Frühstück denken
Aber auch vor dem Frühstück
Fühl ich mich meist schon ganz wohl

Taizé ist auf jeden Fall mehr
Als ein monotoner Tagesablauf
Natürlich gibt es auch Struktur her
Aber das nehme ich gerne in Kauf

Doch genug geredet
Über Abläufe und Programme
Taizé ist ein Ort an dem man sich selbst mehr begegnet
Ein Ort um sich zu sammeln

Um den Weg zum Herzen wiederzufinden
Gedanken und Gefühle wieder zu entwinden
Auch ein Ort um neue Freunde zu finden
Und neue Lebensabschnitte zu beginnen

Es tut definitiv gut die Gemeinschaft zu erleben
An diesem Ort kann jeder dem Anderen etwas geben
Durch die Zugehörigkeit
Zu all den anderen Menschen
Macht sich ein Gefühl von Vertrautheit breit
Und nichts kann es begrenzen

Und doch ist es nicht leicht
Taizé mit Worten begreifbar zu machen
Es lohnt sich herzukommen, also pack deine Sachen
Dann sehen wir uns vielleicht :)

Bericht der Segelfreizeit 2015

Bild 1 Bild 3

Dieses Jahr hieß es wieder Leinen los …

… oder in unserem Fall: ‚Alle Wietske winken‘; das war das Kommando, bei dem unsere 14-köpfige Crew wusste, dass ein Segel gesetzt und die Arbeit getan war. Wenn unsere Skipperin (Kapitän auf Binnengewässern) dann auch noch die Motoren ausschaltete und das Schiff sich trotzdem fortbewegte war klar: Wir haben alles richtig gemacht!

Jeden Tag steuerten wir andere Watten- und Ijsselmeer-Inseln an und durften dabei auch selber mal am „(Steuer)Rad drehen“. Bei 7 Knoten und Windstärke 5-6 hatte jeder eine Aufgabe, dazu gehörte auch heißen Kaffee zuzubereiten.

Frische Luft und frisches Brot waren ein Genuss und ließen den Alltag ein wenig vergessen und die Seele baumeln. Spielen, singen und Lagerfeuerromantik trotzten dem abgenutzten Schwertfall an der Backbordseite des Schiffes, denn Deetlef unser Maat (Matrose) war so mutig und traute sich für die Reparatur ins kalte Nass.

Was nehmen wir mit?

  • Intensive Gespräche und Gedanken wie
    "And I‘ll call upon your name and keep my eyes above the waves when oceans rises my soul will rest in your embrace for I’m yours and you are mine" 
  • Ohrwürmer – welche wird nicht verraten,
  • Erinnerungen an weite Horizonte, Wellen, Wasser und Watt und Sonnenuntergänge
  • Cranberry- und Sanddornrezepte
  • und Sommersprossen, Sonnenstrahlen und Sterne.

Josi Birk

Kinderfreizeit Weeze 2015

Bild 1 Bild 3 Bild 5

Ich bin Kiri und bin 18 Jahre alt und war in diesem Jahr Mitarbeiterin auf der Freizeit in Weeze. Diese Freizeit war meine allererste KINDERFREIZEIT überhaupt. Das heißt, dass ich keine Ahnung hatte, wie was abläuft oder was wie gemacht wird. Aber trotzdem habe ich mich drauf eingelassen und habe an zahlreiche Jugendfreizeiten gedacht, wo ich selber als Teilnehmerin mitgefahren bin.

Insgesamt war ich sehr nervös. ABER ich muss sagen, dass es eine tolle Freizeit gewesen ist. Durch die anderen Mitarbeiter fühlte ich mich sehr unterstützt. Man war nicht alleine, offen stehende Fragen wurden geklärt und man wurde von allen unterstützt.

Zu den Teilnehmern…. Die waren … Nun ja sehr… Aufgeweckt, das trifft sie wohl am besten. Es hat viel Spaß gemacht, mit ihnen herum zu toben, ernste Gespräche und lustige Gespräche zu führen und bei den Programmen einfach gemeinsam etwas zu machen. Das Wetter war zwar sehr oft regnerisch, aber zusammen haben wir das Programm gerockt. Und das nicht schlecht! Nie hätte ich gedacht, dass die Stimmung zwischen Teilnehmer und Teamern so gelassen und doch mit sehr viel Respekt verbunden ist.

31 verschiedene Kinder sind hier zusammen gekommen und die Gemeinschaft wuchs, es bildeten sich neue Freundschaften. Jeden Abend saßen wir zusammen und haben gesungen und Geschichten zu Jesus, seinen Freunden und unserem Leben gehört und es war schön, diese besinnlichen Momente zu teilen.

Wir haben auch Ausflüge in die Stadt gemacht und ich glaube, das Highlight für alle Kinder war der Ausflug zum Freizeitpark „Irrland“. In Gruppen aufgeteilt und mit einem Teamer zogen die Kinder los und haben viele Attraktionen besucht, sind Kettcars gefahren, in dem Maispool geschwommen, auf Hüpfburgen gehüpft. Das Traurige daran war…. Die Teamer waren einfach zu alt und zu schwer und durften nicht… Aber trotz allem hatten wir alle zusammen einen schönen Ausflug.

Aber nach so einem Ausflug braucht man auch eine sehr gute Stärkung. Unsere Küchenfee Jochen zauberte uns jedes Mal mit viel Aufwand ein sehr leckeres Essen. Es war abwechslungsreich und es war immer genug da für alle. Natürlich hat das Essen auch sehr gut geschmeckt, besonders das Drei-Gänge-Menü beim Bergfest, wo auch Asterix und Obelix unter uns weilten.

Kiri Eswararajah

Jugendfreizeit Spanien 2015

Bild 1 Bild 3 Bild 5

Der Freizeitbericht der Spanienfreizeit als Poetryslamtext von Elias Bongartz:

Albanyá und L'Escala

Albanyá und L'Escala
wie hoch war denn deine,
Erwartungsskala,
oder hattest Du keine ?

Kein Bock auf Gemeinschaft
auf Berge und Täler,
immer der Ausblick auf so 'ne Andacht,
jeden Tag läuft er auf's Neue, der Zähler.

Mit'm GPS durch's Camp
im Kopf nur eins,
der schnellste wird Champ,
geht's immer nur um Platz 1 ?

Oder hattste doch auch Spaß am klettern
mit Freunden zu kochen,
im Tal zu verweilen
um Freude zu teilen.

Ob in Albanyá oder L'Escala
wie hoch ist denn deine,
Erwartungsskala,
oder hast Du keine ?

Für 14 Tage einfach mal raus
Fragen und Zweifel bleiben daheim
Dann dem normalen Leben, einfach mal kurz,
kurz die Klinke in die Hand geben.

Beim Trekking und Biken
gechillt das Leben zu liken
so wie es ist,
sei einfach nur Du
und kein falscher Optimist.

Mit 'ner Menge toller Leute
blicken wir zurück
an 'nem geilen Sommerabend, heute
auf 'ne super Zeit!

Ob Albanyá oder L'Escala
Wie schaut sie denn aus deine,
Bewertungsskala,
oder hast Du immer noch keine?


© 2015  Elias B.

Pfingsten 2015 – Ein besonderes Erlebnis

Bielefeld ist immer eine Reise wert, obwohl es Bielefeld bekanntermaßen nicht gibt. Der Ortsteil Senne hat es uns hier besonders angetan. Achtung Werbeeinspielung: „Inmitten von idyllisch gelegenen Einfamilienhäusern liegt das Selbstversorgerhaus des CVJM auf einem riesigen Gelände. Für Fußballfans gibt es einen Fußballplatz und für Wanderer den Teutoburger Wald direkt am Gartentor.“ 

Wie selbstverständlich fand sich die große Reisegruppe (60 Personen von 1 bis…  also das ist hier kein Thema) am Freitagnachmittag zusammen. Hier geschlossene Freundschaften wurden ohne große Umstände weitergeführt und neue in Angriff genommen.  So eine Reise hat ihre Traditionen und so fand man sich wie immer am ersten Abend zu Gemeinschaftspielen (Martin war wie immer kreativ) im großen Saal zusammen. Neue Bielefeldfans hatten hier die Gelegenheit, in die offene Gruppe aufgenommen zu werden. Am ersten Abend wurde auch der Fußballplatz auf Bespielbarkeit überprüft. Der Platz war so gut wie immer und die Kinder so dreckig wie immer.

Bekanntlich vergeht die Zeit in froher Runde wie im Flug und so beginnt auch schon der zweite Tag. Unsere Küchencrew bereitete das Frühstück zu, als hätte sie nie etwas anderes getan (von hier noch mal ein herzliches Dankeschön für das wunderbare Rundum-glücklich-Paket). Dann fanden sich die wirklich harten Teilnehmer zum Waldspiel zusammen. Es galt die Flagge des Gegners zu erobern. Ein Erlebnis erster Güte, hier lernte man die Natur hautnah kennen. Aber auch für unsere Kleinen hatte Hanna eine Schatzsuche organisiert. Nachmittags gab es kreative Angebote von und für Interessierte (Basteln, Geo-Caching, Shopping-Queen etc.). Abends waren wir entspannt, jeder wie er wollte.

Und schon wieder Morgen und der Tag der absoluten Höhepunkte. Um das Erleben rankte sich der Pfingstgottesdienst, der ganz besonders schön von den Kindern gestaltet wurde (Guck mal Mama: Meine Blumen stehen beim lieben Gott). Die Aufregung steigerte sich und dann war es endlich soweit. Die Kanutour konnte beginnen. Alle Boote machten sich voll ausgelastet auf den Weg. Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten, ein idyllischer Sonntagnachmittag … bis die ersten Kanuten im Wasser lagen, dann noch mehr und noch mehr… bis schließlich nur noch drei Boote trockene Insassen hatten.  Egal, was nass ist, wird auch wieder trocken, spätestens am abendlichen Lagerfeuer bei Stockbrot. Natürlich wurde die ganze Anstrengung vorher mit einem opulenten Grillen belohnt.

Letzter Tag :-(. Die zum Morgendienst eingeteilten Kinder waren nach langer Nacht nicht ganz so taufrisch. Nach einer mentalen Stärkung durch die Morgenandacht wurde das Fußballfeld wieder in Beschlag genommen. Ultimate-Frisbee in der Mannschaftaufstellung Groß gegen Klein. Jeder darf nun selbst überlegen, wie das ausgegangen ist. Und da mal wieder alle dreckig waren, konnte auch gleich das große Abschlussreinemachen in Angriff genommen werden.

Wehmütiger  Abschied und bis zum nächsten Jahr in Bielefeld.
Ein Erlebnis der besonderen Art - und das gibt es definitiv.

Mechtild Hegemann

Taizé 2015

Bild 1

Miteinander Gemeinschaft erleben. Wir sind mit 27 Jugendlichen und jungen Erwachsenen ins Kloster Taizé nach Frankreich gefahren. Dieses Jahr mieteten wir sogar zusätzlich einen dritten Bulli wegen der großen Nachfrage. Durch die unterschiedlichen Menschen, den Altersunterschied und die verschiedenen Erfahrungen wurde die 10-stündige Fahrt zu einer großartigen Reise mit toller Musik.

Bereits beim Vortreffen und auf dem Weg nach Taizé entwickelte sich eine tolle Gemeinschaft mit viel Vertrauen. Für manche zum ersten und für viele zum wiederholten Male, hieß es nun kein Stress, raus aus dem Alltag, Zeit für Gott, mit anderen und sich selbst.

Die spirituelle Erfahrung drei Mal täglich mit anderen Menschen in der Kirche gemeinsam zu Beten und zu Singen war für alle ein unbeschreibliches Erlebnis. Nach der täglichen Bibeleinführung ging es dann in die Bibelgruppen mit Menschen aus Frankreich, England, Portugal, Spanien,…um zu diskutieren, sich kennenzulernen, neue Kulturen zu entdecken und neue Freunde zu gewinnen. Wir haben miteinander geredet, über ganz alltägliche Dinge, unseren Glauben, aber auch über unsere Probleme und Sorgen. Wir haben miteinander in der Kirche gesessen, wir haben miteinander gegessen, wir haben miteinander gelebt. Und diese Erfahrung des großen Miteinanders macht Taizé zu einem Ort der Gemeinschaft. Eine Erfahrung die nicht zu übertreffen ist. Die ganze Gemeinschaft, der schlichte Lebensstil und die Begegnung in Taizé brachte für alle Teilnehmer dieses Jahr eine wundervolle und unvergessliche Zeit.

Am Sonntag hieß es dann wieder mit tausenden von Menschen gemeinsam die tolle Lichtermesse zu erleben! Das letzte Mal für dieses Jahr in der Kirche zusammen zu sitzen und gemeinsam zu singen und zu beten. Mit großen Gefühlen und einigen Tränen in den Augen hieß es dann, nach der Messe, Abschied nehmen von alten und neuen gewonnen Freunden und die Freude und Hoffnung sie nächstes Jahr wieder zu treffen. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen gemacht. Der eine mehr, der andere weniger; und viele haben im Gegenzug vielleicht die ein oder andere Sorge dort gelassen oder einen Gedanken weiter gegeben, aber keiner ging mit leeren Händen nach Hause.

Taizé ist etwas, das man immer wieder erleben kann. Und wir freuen uns bereits jetzt schon aufs nächste Jahr!

Katia Quakernack

Segelfreizeit 2014

Bild 1

Es war eine bunt gemischte Truppe, die sich am Morgen des 27. September auf dem Ostbadparkplatz traf, um für eine Woche die Segel zu setzen und den Alltag hinter sich zu lassen. Mit unterschiedlich viel Lebens- und Segelerfahrung ausgestattet, ging es los in Richtung Enkhuizen.

Dort erwartete uns die „Auwe Neel“ nebst einer der Welt besten Schiffscrews, bestehend aus Wietske (Skipperin), Peter (Maat), Ilja (Hund) und Hajo (auch Hund). Dann ging es auch schon los in Richtung Den Oever.

Noch während wir an Deck mit dem Setzen der Segel beschäftigt waren und bald allen klar war, dass dieser Urlaub nicht nur aus Erholung bestehen würde, bahnte sich unter Deck die erste Katastrophe an: Die Pinienkerne für das selbstgemachte Pesto waren unauffindbar! Das Küchenteam meisterte diese Herausforderung aber ohne Probleme, und für den Rest der Freizeit blieben wir von ähnlich schwerwiegendem Übel verschont.

Der Wind führte uns von Den Oever über Texel, Vlieland, Terschelling, Harlingen und Medemblik schließlich zurück nach Enkhuizen.

Was wir wieder mit zurück nach Münster nehmen: Neue Bekanntschaften, die Erinnerung an lustige Abende und gute Gespräche, die besondere Erfahrung des „Zusammenraufens“ von 21 Menschen auf dem begrenzten Raum eines Plattbodenschiffs, gut gesalzene Segelbekleidung und den einen oder anderen Muskelkater.

Wir danken der Crew und unserem HERRN für die intensive Zeit und unversehrte Rückkehr!

Michael Seifert

Kinderfreizeit in Overijssel 2014

Bild 1

An der Kinderfreizeit 2014 nahmen 25 Kinder, ein Hund und 8 BetreuerInnen teil. Für besonderen Spaß sowohl bei den Kindern als auch den BetreuerInnen sorgte der vierjährige Elias, der seine Mutter begleitete.

Wir  verbrachten die zehn Tage in einer umgebauten, zum Teil frisch renovierten Scheune, die uns mit einem Billardtisch, einem Airhockeytisch, einem großen Trampolin, Fußballtoren und einem Volleyballnetz viele Möglichkeiten zum Spielen und Austoben bot.

Für das leibliche Wohl sorgte eine Mitarbeiterin, die in der Küche von ihrem Sohn unterstützt wurde. Die Beiden versorgten uns mit leckerem Essen und standen den Kindern ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite.

Neben drei Bibelarbeiten, verschiedenen Workshops und zwei Ausflügen durfte auch die freie Zeit für die Kinder nicht zu kurz kommen. Wir hatten das Glück, das einen Kilometer entfernte Freibad besuchen zu können, das im Jahr 2013 als schönstes Freibad Hollands ausgezeichnet wurde. Zwei große Rutschen sorgten für viel Spaß, ebenso die Schatzsuche im Wasser, die vom Freibadteam organisiert wurde.

Ein besonderes Highlight war jedoch unser Ausflugstag. Nachdem die Kinder auf eine Tageswanderung vorbereitet waren, war die Überraschung groß, als unser Bus vor dem Slagharen-Freizeitpark hielt. Dort verbrachten wir einen aufregenden Tag mit Wildwasserbahn, Achterbahn, Freefall Tower und Frikandeln.

Auch unser traditioneller „Bunterabend“ am letzten Abend durfte nicht fehlen. Hier bereiteten die Kinder und die MitarbeiterInnen ein Programm für den Abend vor und am Ende wurde noch kräftig getanzt,  bis wir alle „atemlos“  waren.
Ich freue mich darüber, dass wir so tolle zehn Tage miteinander verbringen durften, dass in der Zeit Freundschaften entstanden  und wir eine Zeit hatten, an die sich hoffentlich alle noch lange und gerne zurück erinnern werden.

Wir würden uns freuen,  viele alte und neue Gesichter auf der Kinderfreizeit 2015 nach Weeze zu sehen!

Daniela Kamps
Leiterin der Kinderfreizeit 2014