Jugendfreizeit - zurück aus Schweden

Bild 1 Bild 2 Bild 3 Bild 4 Bild 5

Am 25.07.2017 sammelten sich alle Freizeitteilnehmer_innen und Leiter_innen spätabends vor dem Ostbad um nach Schweden zu reisen. Bereits die Fahrt war extrem ereignisreich; so gab es den Versuch auf der Fähre eine Hängematte aufzuhängen (erfolgreich) oder den, eine Jacke als Drachen steigen zu lassen (eher nicht erfolgreich).

In Schweden angekommen, trafen wir auf unsere „Vormieter“, mit denen wir gemeinsam sangen und spielten, bevor sie sich auf den Heimweg machten. Wir bezogen unsere Zimmer und mussten anschließend unser Mittagessen durch das Erledigen verschiedener Aufgabe von den Teamern erobern. Während die Suppe kochte, wurde zum ersten Mal im See gebadet, der sich als sehr trüb und schlammig erwies.

Am Nachmittag wurde uns das Prinzip der Workshoparbeit erklärt: In der ersten Woche wurden tagsüber verschiedene Workshops angeboten, die jeden Abend gemeinsam eine Show gestalteten. Mit diesem Konzept wurde dann auch gleich mit der Arbeit begonnen und nur wenige Stunden und ein Abendessen später stand die „Early night show“ auf der Bühne.

Jeden Morgen gab es vor dem Frühstück die Möglichkeit zum Frühschwimmen oder zu einer Morgenandacht, dann begann das gemeinsame Programm mit einem Spiel als Icebreaker und der Bibelarbeit, in der wir Stück für Stück die Josephs Geschichte erarbeiteten. Im Anschluss teilten sich die Teilnehmer selbstständig den verschiedenen Workshops zu. Angeboten wurden Moderation, Medien, Musik, kreatives Gestalten und Kleinkunst, die jeweils von einem Teamer betreut wurden. Diese traten von der Leiter- jedoch immer mehr in die Begleiterrolle über.

Auch am Nachmittag gab es neben weiteren Spielen und einem Input zu einem Lebensthema Zeit in den Workshops. Nach der allabendlichen Late-night-show gab es eine Andacht und die Gelegenheit zum Reden, Karten spielen oder früher Schlafen gehen. Parallel zu diesem Programm wuchsen wir auch als Gruppe zusammen, lernten neue Leute kennen und vertieften ältere Bekannt- und Freundschaften. Nach einer Woche, die komplett ausgefüllt war und trotzdem zu kurz schien, war die Hälfte der Zeit auch schon vorbei.

Am nächsten Tag packten wir unsere Rucksäcke und wanderten los. Allerdings sind die Wassergräben im schwedischen Wald komplett unvorhersehbar, was zu Brücken und Gelächter führte. Nach zwei Stunden erreichten wir einen geeigneten Lagerplatz, an dem wir ein Feuer anzündeten und die mit dem Bulli gelieferten Zelte aufbauten. Leider fing es im Laufe des Abends an zu regen, wodurch es am Lagerfeuer nicht ganz so gemütlich war wie möglich. Am nächsten Tag zogen wir weiter auf einen Hügel, von dem das Haus gut zu erreichen war, was sich als praktisch erwies, als es am nächsten Tag erneut zu regnen und sogar zu gewittern begann. Wir mussten uns ins Haus zurückziehen und setzten unser Programm drinnen fort. Da der Himmel etwas aufklarte, konnte am nächsten Tag auch „Capture the flag“ gespielt werden und Angebote wie Wandern und Kanufahren stattfinden. Am letzten vollen Tag fand das große Lagerbankett mit Köttbullar und Kartoffelbrei statt. Anschließend gab es noch Gespräche und Gesang am Lagerfeuer. Es kam zu einer großen Liebeserklärung an die ganze Gruppe, die jeden berührte und eine Zeit des Dankes aneinander, der Umarmungen und auch einiger Tränen hervorrief.

Aus vielen kleinen ist auf dieser Freizeit eine große Gruppe geworden, die sich nur ungern trennt und sich hoffentlich beim CVJM oder anderswo immer wiederfindet. Um mit unserem allgemeinen Schlachtruf zu enden: Ahu!

Clara Hansberger, Freizeitteilnehmerin