Kita Auf dem Dorn: Die erste Waldwoche

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Kita Auf dem Dorn: Die erste Waldwoche

Nach Planung und Vorbereitungen war es dann soweit: unsere erste Waldwoche startet. Am Dienstag Morgen trafen sich Simon und David mit den 12 teilnehmenden Kindern am Rand des Waldstückes „Rohrbusch“. Nach kurzem Weg war ein passender Lageplatz gefunden und wurde zugleich erkundet und eingerichtet. Der erste Tag gestaltete sich dadurch, dass verschiedenste Insekten gefunden, gefangen und beobachtet wurden sowie die ersten Kinder zu schnitzen begannen.

Tag zwei beginnt wieder mit einem rustikalen und nahrhaftem Frühstück. Neben genügend Zeit zum freien Spielen und erkunden steht heute ein Geländespiel an: „verzauberte Zwerge“. Zwei „Zauberer“  verzaubern die restlichen Kinder, beziehungsweise die „Zwerge“, diese können durch Tunneln anderer Kinder befreit werden. Heute verlassen wir unser Lager früher, dies wurde gemeinsam vor dem Frühstück entschieden und Jarne führt uns zu einem kleinen Sumpf. Auf dem Weg dorthin entdecken wir einen kleinen Igel - schnell alles wissenswerte austauschen und weiter. Nachdem dann am Sumpf alle vorzufindenden Stöcker im Wasser sind, machen wir uns langsam auf den Rückweg. Ein weiterer Haltepunkt ist eine Brücke am „Meckelbach“ an der die Kinder die Möglichkeit haben im teilweise ausgetrockneten Flussbett zu spielen. Nach guter Wegstrecke sind wir wieder in der Kita und stürzen uns auf das Mittagessen, gespannt auf den nächsten Tag.

Am dritten Tag ziehen morgens dunklere Wolken auf. Nach dem täglichen Frühstück entschließen wir uns dazu beide Regenplanen zu spannen - Safety First! Die Kinder stimmen demokratisch für das Mittagessen am letzten Tag ab: es gibt Nudeln mit Tomatensoße. Unter den Planen entsteht eine kleine Schnitzwerkstatt. Die Kinder genießen das Freispiel und der geplante Teil wird spontan auf den nächsten Tag verschoben. Heute geht es, wie am Morgen gewünscht, weiter zu einer Mountainbike Schanze und anschließend wieder zu der bekannten Stelle am „Meckelbach“. Auf dem Weg zur Kita können wir zwei Störche zunächst aus der Ferne und dann aus der Nähe beobachten.

Der vierte Tag beginnt mit einer spontanen Planänderung: an unserem Lagerplatz ist ein Traktor am Werk. Wir gehen weiter in den Wald hinein und finden eine geeignete Stelle mit ausreichender Menge an Stöckern zum Bauen und Schnitzen. Heute regnet es, drum spannen wir wieder beide Planen und Frühstücken darunter. Wir holen das Spiel vom Vortag nach und fragen uns nach einer kleinen Geschichte ob hier im Wald noch kleine Zwerge zu finden sind. Die Kinder gehen mit allen vorhandenen Lupen, Lupengläsern, Taschenlampen und Kompassen ganz genau auf die Suche. Währenddessen beginnt die Vorbereitung für das Mittagessen: Wasser für die Nudeln aufsetzen und die Soße anrühren. Nachdem alle Zwerge, Nacktschnecken und Tausendfüssler gefunden sind gibt es Mittagessen. Und dann war es das auch schon wieder. Erschöpft aber Glücklich und um eine Menge Erfahrungen reicher geht es zur Kita und hoffentlich bald wieder in den Wald!

David Hilkmann